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Bewerbungsanschreiben Vorlage – Kostenlos als Word & PDF

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Das Bewerbungsanschreiben ist neben dem Lebenslauf das wichtigste Dokument jeder Bewerbungsmappe – hier erklären Sie in eigenen Worten, warum Sie für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind und was Sie von anderen Kandidaten unterscheidet. Anders als der tabellarische Lebenslauf ist das Anschreiben ein Fließtext mit klarer Gliederung: Einleitung, Hauptteil und Schluss folgen einem bewährten Aufbau, der Personalverantwortlichen das schnelle Erfassen der wichtigsten Argumente ermöglicht. Wer ohne Struktur beginnt, verliert sich schnell in Standardformulierungen oder lässt entscheidende Informationen aus. Eine fertige Vorlage gibt Ihnen den formalen Rahmen nach DIN 5008 vor – Adressfeld, Betreffzeile, Anrede und Grußformel sitzen bereits an der richtigen Stelle –, sodass Sie sich ganz auf den Inhalt konzentrieren können, statt Zeit mit der Formatierung zu verlieren.

Was gehört in ein Bewerbungsanschreiben?

FeldErklärung
AbsenderangabenIhr Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse im Kopfbereich.
EmpfängeradresseName des Unternehmens, möglichst mit persönlichem Ansprechpartner, sowie vollständige Anschrift.
Datum und OrtDatum der Bewerbung, rechtsbündig über dem Betreff platziert.
BetreffzeileKurze, klare Angabe der Position und gegebenenfalls der Referenznummer aus der Stellenanzeige.
AnredePersönliche Anrede des Ansprechpartners, ersatzweise eine neutrale Formulierung.
EinleitungBezug zur Stellenanzeige und kurze Aussage, warum Sie sich bewerben.
HauptteilZwei bis drei Absätze zu relevanter Erfahrung, Qualifikation und Motivation für die Stelle.
Schlussteil und GrußformelHinweis auf Verfügbarkeit oder Gehaltsvorstellung, Bitte um ein Gespräch, abschließende Grußformel und Unterschrift.

So nutzen Sie die Vorlage

Laden Sie die Vorlage im gewünschten Format herunter und ergänzen Sie zunächst die formalen Angaben – Ihre Adresse, die Empfängeradresse und die Betreffzeile mit der genauen Positionsbezeichnung aus der Stellenanzeige. Recherchieren Sie nach Möglichkeit den Namen der zuständigen Ansprechperson, eine persönliche Anrede wirkt deutlich verbindlicher als eine allgemeine Formulierung. Formulieren Sie die Einleitung kurz und konkret: Nennen Sie die Stelle, auf die Sie sich beziehen, und in einem Satz, was Sie daran besonders anspricht – vermeiden Sie abgenutzte Einstiegssätze, die austauschbar wirken.

Im Hauptteil sollten Sie konkrete Beispiele aus Ihrer bisherigen Erfahrung nennen, die zu den Anforderungen der Stellenanzeige passen, statt allgemeine Eigenschaften aufzulisten. Schreiben Sie aktiv und in ganzen Sätzen, was Sie erreicht oder verantwortet haben, statt bloß Stichpunkte aus dem Lebenslauf zu wiederholen. Der Schlussteil sollte kurz Ihre Verfügbarkeit oder gegebenenfalls die Gehaltsvorstellung nennen, sofern in der Stellenanzeige gefordert, und mit einer klaren Bitte um ein persönliches Gespräch enden.

Ein häufiger Fehler ist ein zu langes Anschreiben – eine DIN-A4-Seite reicht in der Regel vollständig aus. Lesen Sie den fertigen Text vor dem Versand laut durch, um sperrige Formulierungen und Tippfehler zu erkennen, und lassen Sie das Anschreiben nach Möglichkeit von einer zweiten Person gegenlesen. Passen Sie außerdem jedes Anschreiben individuell an die jeweilige Stelle an – ein sichtbar unveränderter Standardtext fällt Personalverantwortlichen schnell auf und wirkt wenig überzeugend.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte ein Bewerbungsanschreiben sein?

Eine DIN-A4-Seite ist der übliche Richtwert und reicht für die meisten Positionen völlig aus. Wichtiger als die Länge ist, dass der Text prägnant bleibt und ausschließlich Informationen enthält, die für die konkrete Stelle relevant sind.

Was mache ich, wenn ich keinen Ansprechpartner finde?

Lässt sich trotz Recherche kein Name ermitteln, ist eine neutrale Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren" weiterhin üblich und wird nicht negativ bewertet. Ein kurzer Blick auf die Karriereseite oder ein Anruf beim Unternehmen kann jedoch oft weiterhelfen, einen persönlichen Ansprechpartner zu finden.

Soll ich meine Gehaltsvorstellung im Anschreiben nennen?

Eine Gehaltsvorstellung gehört nur dann ins Anschreiben, wenn sie in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert wird. Ist das der Fall, sollte die Angabe realistisch und auf Basis von Erfahrung, Branche und Region kalkuliert sein, statt eine grobe Schätzung zu nennen.

Wie beginne ich das Anschreiben, ohne eine Floskel zu benutzen?

Ein guter Einstieg nennt konkret die Stelle und einen persönlichen Bezug, etwa eine bestimmte Aufgabe aus der Stellenanzeige, die Sie besonders anspricht, statt mit „Hiermit bewerbe ich mich" zu beginnen. Ein individueller erster Satz signalisiert, dass Sie sich mit der konkreten Position auseinandergesetzt haben.

Muss das Anschreiben unterschrieben werden?

Ja, eine Unterschrift am Ende des Anschreibens gehört zum üblichen Standard, auch bei digital versendeten Bewerbungen. Eine eingescannte oder digital eingefügte Unterschrift genügt dabei völlig, wichtig ist lediglich, dass das Dokument dadurch persönlicher und abgeschlossen wirkt.

Kann ich dieselbe Vorlage für mehrere Bewerbungen nutzen?

Die formale Struktur der Vorlage können Sie für jede Bewerbung wiederverwenden, der Inhalt sollte jedoch für jede Stelle individuell angepasst werden. Ein erkennbar unverändertes Standardschreiben wirkt unpersönlich und verringert die Chancen, zu einem Gespräch eingeladen zu werden.